VIP-Event und BAP-Konzert

Ich freue mich sehr auf unser VIP-Event und das BAP-Konzert auf dem KUNST!RASEN gronau bonn. In nicht einmal drei Stunden erwarten wir die ersten Gäste. Fotos gibt es natürlich wie immer auch im Anschluss.

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Tipps: Fotografieren im Zirkus

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Fotografieren während eines Zirkusbesuchs ist in mehrfacher Hinsicht spannend – sofern man überhaupt fotografieren darf. Klar, der Einsatz eines Blitzes ist immer Tabu.

Aber auch die Örtlichkeiten sind oftmals alles andere als günstig: Enge Platzverhältnisse auf den Tribünen und Zeltpfosten sowie herunterbaumelnde Seile und Trapez-Geschirr, die einem überall im Weg stehen. Bewährt haben sich Plätze auf den vorderen Rängen mit freier Platzwahl. So kann man sich schon gut im Vorfeld einen geeigneten Standort aussuchen. Toll, wenn dieser Platz dann auch in der Nähe des Haupteingangs liegt, denn in diese Richtung wird verstärkt gespielt und man kann so die Akteure meist von vorne ablichten.

Insider-Tipp: Beachtet auch die kleinen Details außerhalb der Manage, die wirklich oft ein hervorragendes Motiv abgeben.

Lichttechnisch ist die Zirkusfotografie bei einer Vorstellung eine Herausforderung an das Können des Fotografen und an das Fotoequipment: Gerade schummriges Licht, im nächsten Moment leuchten die Scheinwerfern wieder aus vollen Rohren. Oftmals ist die Manege extrem kontrastreich beleuchtet. Hinzu kommt gerade bei Artisten das unheimlich hohe Tempo, in dem diese durch und über die Mange wirbeln. Schlimmer geht’s fast nimmer. Oder aber du siehst das alles als Herausforderung an.

Je lichtstärker dein Objektiv ist, umso besser. Ideal ist ein Objektiv mit einer Anfangsbelende von 2,8 oder größer (Blende 2,0 / 1,8 / 1,4 / 1,2 / 1,0 / 0,9).

Insider-Tipps für Kameraeinstellungen:

  • ISO auf „Auto“ oder fix auf min. 1.600
  • Blendenautomatik (du stellst die Verschlusszeit ein und die Kamera bestimmt die Blende automatisch)
  • Je nach Größe des Zirkuszelts sind Brennweiten um die 100 mm ideal
  • Fotografiere nach Möglichkeit im RAW-Format
  • Falls du in JPEG fotografierst: Kontrast Senken und Weißabgleich auf Kunstlicht
  • Verschlusszeiten zwischen 1/60s (Comedy-Nummer) und 1/1.000s (Artisten)
  • Mittenbetonte Belichtungsmessung ist ideal (ggf. 0,5-1 Blende unterbelichten)
  • Sollte eine Szene mit rotem Licht beleuchtet werden: Kamera weglegen und die Show genießen

Fotobeispiele:
Weitere Zirkusfotos findest du auf meiner Google+ Seite Fotografie Michael Sack oder mit EXIF-Daten und hochauflösend zum Download auf meiner Flickr-Seite Fotografie Michael Sack.

Fragen und Anmerkungen kannst du gerne in den Kommentaren oder auf Fotografie Michael Sack stellen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim nächsten Zirkusbesuch!

Fotolia TEN – Das 6. Motiv der 2. Staffel steht zum Download bereit

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Bis morgen, 09:59 Uhr könnte ihr die offene Photoshop-Datei hier gratis herunterladen: ow.ly/lRShd

Zum Künstler

Alexander Otto ist ein 24-jähriger Grafikdesigner und Illustrator aus Deutschland, Autodidakt und ein absoluter Spezialist in Sachen Fotomanipulation. Während der vergangenen sechs Jahre arbeitete er mit verschiedenen Medien: von der Illustration, über 3D, bis hin zu Interactive Design.

Der Stil dieses Künstlers ist eine einzigartige Verquickung verschiedenster Techniken und strotzt nur so vor grafischen Elementen, die seinen Kreationen eine erstaunliche Dynamik und kreative Identität verleihen. Zu seinen Kunden zählen Marken wie Chanel, Diesel Parfums, Alfa Romeo, Mazda, Mercedes, Red Bull und AT&T. Trotz seines jungen Alters hat er schon viele Erwähnungen in den größten Online- und Printmedien für Grafikdesign vorzuweisen und beeinflusst bereits jetzt eine Vielzahl von Künstlern. Alexander Otto arbeitet zurzeit als Senior Visual Designer bei R/GA in New York und weiterhin als Freelancer. Alexander ist Teil der KDU Crew (Keystone Design Union).

Weitere Tipps & Tricks für Hochzeitsfotografen und Photoshoper finden ihr wie immer auf meiner Website

Videodreh mit LED-Leuchte bei Gegenlicht

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Gestern habe mit meiner DSLR kurz vor dem #Brings -Konzert auf dem #Kunstrasen Bonn Interviews gefilmt. Die Lichtverhältnisse vor Ort erwiesen sich als kniffelig: Wir hatten einen wolkenlosen Himmel und die Sommersonne knallte selbst um 19:00 Uhr noch unbarmherzig auf das Open Air-Gelände. Zudem lag noch die Bühne, die als Hintergrundkulisse für die Interviews dienen sollte, im brutalen Gegenlicht der tief stehenden Sonne. Rechts und links der Bühne befanden sich hässliche Techniktürme, so dass ein anderer Standort zum Filmen nicht in Frage kam.

Da ich keinen Assistenten dabei hatte, musste ich das technische Equipment auf das Notwendigste reduzieren: Kamera mit Objektiv, Graufilter, Einbeinstativ und die #Quenox LED-Leuchte mit 780 Lumen, die ich auf meinem Blitzschuh montierte.

Warum brauche ich bei strahlender Sonne ein künstliches Licht? Erstens erzeugt die pralle Sonne starke Schatten im Gesicht, die ich gerne mit der LED minimieren, sprich aufhellen möchte. Zweitens wäre bei dieser Gegenlichtsituation (man beachte die typischen Blendflecke und den Lichterkranz um die Köpfe der beiden Damen links im Hintergrund) entweder die Bühne im Hintergrund viel zu hell und die Gesichter der Kinder zu dunkel oder umgekehrt.

Normal hätte ich die Szene von einem Assistenten mit einem (Falt-) #Reflektor aufhellen lassen, nur war eben kein Assistent zur Hand. So musste ich mich mit der LED-Leuchte begnügen. Zunächst habe ich die Kamera mit Hilfe des Histogramms im Live View so eingestellt, dass die Bühne im Hintergrund richtig belichtet war. Mit einem 6-fach Graufilter kam ich auf Blende 8. Perfekt! Hätte ich nun so gefilmt, wären allerdings die Kinder im Vordergrund hoffnungslos unterbelichtet gewesen. Bitte achtet unbedingt darauf, dass beim Filmen die gewählte Blende fixiert ist und sich nicht automatisch ändert!

Jetzt ist die große Stunde der Qenox: Mit 780 Lumen hat sie genug Wumms um auch recht ordentlich gegen die Sonne arbeiten zu können. In einem Vortest habe ich ermittelt, dass ab ca. 35mm Brennweite @KB die Szene von den LEDs voll ausgeleuchtet wird. Also Zoom auf gute 35 mm @KB und Leuchte auf Maximalleistung.

Ich darf allen davon abraten, per Poti LEDs zu dimmen, denn bei gedimmten Leuchten ist ein – mal mehr mal weniger – #Lichtflimmern in den Videos zu erkennen. Besser wäre hier eine Leuchte, die ihre Helligkeit über das An- und Abschalten einzelner LEDs regelt – nur diese sind recht teuer.

Da ich die Leuchte auf der Kamera montiert hatte, musste ich durch Vor- und Zurückgehen die Lichtintensität steuern. Bei ca. 1,80 Meter Abstand war ich zufrieden. Im Bild seht ihr einen Screenshot des unbearbeiteten Films „out of cam“.

Ich hoffe, mein Tipp hat euch geholfen.
Viel Spaß beim Nachmachen!
Euer Michael

Bezugsquelle LED-Videoleuchte Qenox CN-160: http://ow.ly/lQhHk
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